Die EDF und das S.M.A.D.E.S.E.P. führen seit über 10 Jahren Arbeiten zur Sicherung der Schifffahrt am Ende des Embrunaise-Staudamms durch. Diese Baustelle, die von gemeinsamem Interesse für die Entwicklung der touristischen Aktivität ist, zielt darauf ab, die Untiefen des Plateaus von Chadenas schrittweise abzusenken. Diese Maßnahme, die durch die aufeinanderfolgenden Ablagerungen der Durance (+1,5m bis 2m seit den Hochwassern vom1. und 2. Dezember 2023) notwendig wurde, ermöglicht es, die Schifffahrt in diesem stark frequentierten Bereich des Sees besser zu sichern - insbesondere durch die Verringerung des Risikos des Auflaufens - und dazu beizutragen, die Intensität der Sandwindepisoden am rechten Ufer der Durance zu begrenzen.
Es handelt sich auch um eine Solidaritätsaktion des Syndicat mixte, das den Gewerbetreibenden in diesem Sektor des Sees, die durch den Ebbstrom des Stausees schnell benachteiligt werden, die Möglichkeit bieten möchte, ihre wirtschaftlichen Aktivitäten auf die Saisonflügel auszudehnen.
Das neu gestaltete Plateau von Chadenas wird eine flache Oberfläche aufweisen, die im Vergleich zum Beginn der Arbeiten im Jahr 2012 um etwa 4 bis 5 m abgesenkt wurde. Diese Baustelle trägt in Ergänzung zum Resilienzplan voll und ganz zur notwendigen Anpassung der Wassersportbereiche an die Auswirkungen des Klimawandels und die Verknappung der Wasserressourcen bei und fördert gleichzeitig die Ausübung kohlenstoffarmer Aktivitäten in dem wichtigsten Sektor des Sees, in dem das Sportsegeln vorherrscht.
Hafen von Chadenas: Absenkung des Stegs für Sportboote
SMADESEP nutzt diese letzte Abbaukampagne, um die Unternehmen vor Ort aufzufordern, das Material unter dem Sportbootsteg zu entfernen und den Damm durch eine Unterfangung der Steinschüttungen zu stärken.
Durch diese Maßnahme wird der Zeitraum, in dem der Steg von Sportbootfahrern genutzt werden kann, erheblich ausgeweitet. Die verfügbare Wasserhöhe wird dadurch um etwa 2 m erhöht. Mit dieser Sicherung wird der Ausbau dieses Hafenbereichs abgeschlossen, der 2010 mit der Schaffung der Fahrrinne begonnen wurde.